Sie werden häufig von Verschwörungstheoretikern hören, dass unser Leitungswasser Fluorid enthält. In bestimmten Kreisen glaubt man, dass Spuren von Fluorid alles von der Stimmung bis hin zu dem IQ beeinflussen können. Bei einer bescheidenen Dosis von 1 ppm Fluorid in unserer Wasserversorgung, ist der Gedanke, dass dadurch ernsthafte Schäden entstehen, eher weit hergeholt. Vor allem, wenn man bedenkt, dass es Zeiten gegeben hat, in denen sich 1000 ppm Blei in der Mündung des River Mersey befanden und wir dies unversehrt überlebt haben.

Dr. Simona Vasilescu von der Innovationsplattform für Wasserbehandlung bei NCH Europe

Das Verständnis darüber, wie viele ppm einer Chemikalie den gewünschten (oder sogar unerwünschten) Effekt haben, ist, wenn es um Wasserbehandlung geht, unerlässlich. Nirgendwo sonst ist dies offensichtlicher als wenn es um die Dosierung eines Wasserkühlsystems mit der besten Kombination aus Behandlungslösungen geht. Eine erfolgreiche Dosierung ist auf absolute Präzision und auf ein Verständnis darüber, welche Chemikalien sich am besten für Ihre Systeme eignen und wie diese zusammen wirken werden, angewiesen. Wenn Sie die falsche Menge oder die falsche Kombination dosieren, kann das Endergebnis entweder ineffektiv oder sogar schädlich für Ihr System sein.

Der erste Schritt zu einer richtigen Dosierung liegt darin, herauszufinden für was das Wasser behandelt werden muss, denn daraus ergibt sich die Wahl der passenden Lösung. Wenn z.B. Calcium im Wasser vorhanden ist und es wird eine Behandlung zur Bekämpfung von Kalk benötigt, dann wäre ein Korrosionsinhibitor nutzlos. Gleichermaßen wäre die Anwendung eines Kalkinhibitors mit einer falschen Dosierung vergeblich.

Dennoch ist eine präzise Abmessung allein nicht immer ausreichend. Es gibt eine Vielzahl von Faktoren, die bei der Berechnung der Konzentration berücksichtigt werden müssen, angefangen bei der Halbwertszeit der Chemikalie bis hin zu Schadstoffbelastungen.

Erfolgreiche Wasserbehandlung zur Kalkbekämpfung ist mit einem Damm gleichzusetzen. Beim vorherigen Beispiel mit Calcium wären die 300 ppm Calcium im Wasser der Strom, der durch den Inhibitor konditioniert werden muss – der „Damm“. Durch die Verwendung eines Schwellenwertinhibitors könnten etwa 10 ppm aktiver Kalkinhibitor die 300 ppm zurückhalten. Wenn es einen Anstieg des Calciumgehalts gegeben hat, dann würde der Strom jedoch den chemischen Damm durchbrechen oder nach diesem Vergleich könnte sich das unbehandelte Calcium ungehindert auf heißen Oberflächen absetzen. Es gibt verschiedene Gründe für einen derartigen Anstieg, so z.B. Entlüftungsventile, die in einem System zufallen.

Bei NCH Europe haben wir Kristallmodifizierer entwickelt, die mit Schwellenwertinhibitoren zusammenarbeiten, um zusätzlichen Schutz in genau solchen Situationen zu bieten. Diese Modifizierer halten genau das, was sie auf dem Etikett versprechen: Sie modifizieren die Molekularstruktur von Calcium in einem Wassersystemen, damit sie weniger schädlich sind. Calciummoleküle werden beispielsweise so modifiziert, dass sie nicht mehr mit Metallrohren interagieren können und keinen Kalk verursachen können. Nun zurück zu unserem Vergleich: Der „Strom“ von unbehandeltem Calcium, der den „Damm“ durchbricht wird von den Kristallmodifizierern aufgehalten und unschädlich gemacht, sodass er keinen Kalk auf heißen Oberflächen bilden kann.

Durch die komplexe und präzise Natur effektiver und proaktiver Wasserbehandlungen ist es wichtig, dass Ihr Anbieter in der Lage ist, eine kontinuierliche Unterstützung und Expertise sowie revolutionäre chemische Lösungen zu bieten. Bei NCH Europe sind wir stolz auf unser technisches Know-how und wir sorgen dafür, dass jeder unserer Kunden die beste effektiv bleibende Behandlungslösung erhält. Eins können wir mit Sicherheit sagen: Der IQ unseres Teams wurde durch 1 ppm Fluorid im Leitungswasser nicht geschwächt!