Bakterien an Universitäten – jedoch anders als man sie kennt

FreeFlow-Bakterien-System von NCH Europe reinigt Abwasser

Sauberkeit ist in der Regel nicht etwas, was man mit dem Uni-Leben verbindet. Wenn Sie jemals ein Studentenwohnheim betreten haben, dann wissen Sie, dass Kursarbeit und Apfelwein Vorrang vor dem Putzen haben. Universitäten sind jedoch gesetzlich für ihr Abwassermanagement verantwortlich. Aufgrund der zunehmenden Größe von Universitätsgeländen, stellt die Abwasserwirtschaft eine große Herausforderung dar. Hier geht Bernard Daymon, Präsident und CEO von NCH Europe, dem weltweiten Anbieter von Lösungen für Wasser, Energie, Wartung & Instandhaltung weiter darauf ein.

Es gibt zahlreiche Gründe, weshalb eine effektive Abwasserreinigung an Universitäten wichtig ist. Die Größe eines Uni-Campus entspricht heutzutage fast der Größe einer Kleinstadt – denn es gibt dort Studentenwohnheime, Hörsäle, Bibliotheken, Bars und Gastronomiebetriebe und viele dieser Einrichtungen produzieren große Mengen an Abwasser. Das ganze Abwasser stellt eine eigene Herausforderung dar, insbesondere dort, wo Fette und Öle erzeugt werden. Diese können sich verfangen und beginnen sich zu zersetzen, sie erzeugen Faulgerüche, die für Studenten, Personal und Besucher unangenehm sind.

Abgesehen von den unangenehmen Gerüchen, hat Abwasser auch unmittelbare finanzielle Auswirkungen. In Zeiten, in denen Universitäten mit zunehmenden Einschnitten konfrontiert sind, sind Geldstrafen für illegales Abwassermanagement (gemäß Water Industry Act 1991) das letzte, was Facility-Manager gebrauchen können. Unternehmen zahlen eine Jahresgebühr für eine Lizenz, um Abwasser einzuleiten; es gibt jedoch strenge Grenzwerte in Bezug auf die erlaubte Ableitungsmenge. Es fallen Zusatzgebühren an, wenn die Schadstoffwerte des Abwassers höher sind – etwas, das Facility-Teams möglichst vermeiden wollen.

Dies ist jedoch angesichts der Herausforderungen auf dem Uni-Campus leichter gesagt als getan. Universitäten erreichen oft Aktivitätsspitzen, wie z.B. an Tagen der offenen Tür mit Tausenden Besuchern oder in Orientierungswochen, in denen Tausende Studenten eine Woche lang jeden Abend in die Campus-Bars und Gastronomiebetriebe hereinströmen. Das bedeutet, dass es schwierig ist, zu Stoßzeiten und unter starken Belastungen effektiv mit dem Abwassermanagement mitzuhalten. Es ist somit wichtig, dass Abwassermanagementsysteme flexibel und schnell arbeiten können.

Bakterien verbindet man meist mit Abfallbeseitigung. Neue Lösungen mit aktiven Bakterien, wie die FreeFlow- und BioAmp-Systeme von NCH Europe, können Schadstoffe im Abwasser bereinigen. Diese Bakterien sind aktiv sobald sie ins System gelangen, was bedeutet, dass sie sofort wirksam sind und sich perfekt für Zeiten hoher Nachfrage eignen.

NCH Europe bietet verschiedene Arten von Bakteriensystemen, die für verschiedene Anforderungen ideal geeignet sind. FreeFlow 50 ist ein Zufuhrmechanismus für FreeFlow Liquid, eine biologische Lösung mit zehn Bacillus-Bakterienstämmen, die organische Abfälle auf sichere Art und Weise zersetzen. Die automatische Dosierfunktion macht es nicht nur kosteneffizienter, es werden auch menschliche Fehler vermieden, die Gefahr einer falschen Dosierung wird minimiert und Geldstrafen werden vermieden. FreeFlow 100 ist die Premium-Lösung, die viel stärker ist. Es enthält flüssige Nährstoffe und biologische Lösungen, die das Wachstum und die Leistung von Bakterien für eine effektivere Behandlung ankurbeln, insbesondere wenn es darum geht, Fette und Öle sowie organische Stoffe zu zersetzen.

Wenn es eins gibt, das Studentenküchen und Uni-Abwassersysteme gemeinsam haben, dann ist es, dass sie beide Nährböden für Bakterien sind. Bakterien von NCH Europe helfen jedoch anstatt zu schaden. Es ist von zentraler Bedeutung, dass Universitäten über effiziente Abwassersysteme verfügen, insbesondere zu Stoßzeiten, um teure Geldstrafen und Rufschädigung aufgrund unangenehmer Gerüche zu vermeiden. Wer hätte gedacht, dass Bakterien so hilfreich sein können?