Wachsende Nachfrage nach Pellets stellt für Anlagen eine Belastung dar

Der globale Markt für Pellets floriert dank der wachsenden Nachfrage nach Pellets, die als Biokraftstoff zum Heizen für Wohnzwecke sowie für Hochöfen und Boiler im Industriebereich verwendet werden. Maschinen und Anlagen, die für die hoch belastenden Produktionsverfahren von Pellets verwendet werden, erfahren jedoch eine verkürzte Einsatzdauer aufgrund ungeeigneter industrieller Schmierfette, die eingesetzt werden. 

Die globale Holzpellet-Produktion wurde 2015 auf 28 Millionen Tonnen geschätzt; ein Großteil davon wird zum Heizen und für industrielle Zwecke verwendet. Die Daten stammen von dem Marktforschungsunternehmen Hawkins Wright, dessen Bericht u.a. auch aufzeigt, dass die EU 77 % der globalen Pelletnachfrage ausmacht. Aus demselben Bericht geht hervor, dass die UK 46 % der Pelletnachfrage im Industriebereich ausmacht, dicht gefolgt von Schweden, Dänemark und Belgien.

Das ist kaum verwunderlich angesichts der forcierten Nutzung erneuerbarer Biokraftstoffe und Biomasse, die eine emissionseffiziente Methode der Energieerzeugung bieten. Zu beliebten Biokraftstoffen gehören speziell für Kraftstoffzwecke angebaute, schnellwachsende Pflanzen, wie z.B. Niederwald, Weidenholz, Pappeln etc. sowie landwirtschaftliche Nebenprodukte, wie z.B. Stroh, Rohmaterial in Form von Getreidehülsen, Altholz sowie tierische Abfälle, wie z.B. Jauche und Hühnerdung.

Ein großes Tribut

Obwohl der Schritt in Richtung nachhaltige Energie sehr erfreulich ist, ist das Tribut, das die Pelletproduktion Maschinen und Anlagen abfordert, für Anlagentechniker, Facility-Manager und Unternehmensleiter weniger erfreulich. Zerkleinerte, gehäckselte und flüssige organische Substanzen müssen bei sehr hoher Belastung unter Druck bei hohen Temperaturen gepresst werden.

Durch die vielen Wiederholungen können die Pelletproduktionsanlagen schnell abnutzen und bei unsachgemäßer Wartung sogar ausfallen. Eine schlechte Schmierung gilt als einer der Hauptgründe für Betriebsausfälle bei Anwendungen, in denen das Schmierfett den hohen Temperaturen und dem Druck nicht standhalten kann. Das wird durch Holzstaubkontamination und Verunreinigungen, die sich mit dem Schmierfett vermischen, verschlimmert, denn der mit dem Schmierfett vermischte Schmutz wirkt stark abrasiv und führt zu Verschleiß, Korrosion und Teileversagen.

Unter Druck die Ruhe bewahren

Nachdem NCH Europe über einem Jahrzehnt lang die EU bedient hat, insbesondere die skandinavische Pellet-Industrie, hat das Unternehmen K Nate HV entwickelt – ein neues Schmierfett, entwickelt für Anwendungen, wie z.B. die Pelletproduktion, Baubranche, Stahlindustrie und den Bergbau, die einer hohen Belastung ausgesetzt sind. Die hohe Grundölviskosität sorgt für einen starken Schmierfilm, der Materialien gegen Abrasiven Verschleiß schützt, damit das Schmierfett auch unter extremen Betriebsdruck und bei hohen Temperaturen an der Schmierstelle bleibt.

Durch den Gebrauch des Calciumsulfonat-Verdickers erhält das Produkt seine hervorragende Korrosionsbeständigkeit für einen umfassenden Schutz in rauen Umgebungen. K Nate HV nutzt eine einmalige Mischung von EP-Additiven, die auf die Wärme bei hoher Belastung reagieren und somit eine effektive Anwendung bis zu 220 °C ermöglichen.

Um Kontaminierungen vorzubeugen, enthält K Nate HV spezielle Polymere, welche die kontaminierenden Partikel beschichten. Dadurch wird der Oberflächenverschleiß verhindert, die Einsatzdauer der Anlagen erheblich verlängert und letztendlich für die Kapitalrendite gesorgt.

Das bedeutet, dass dort, wo normales Schmierfett etwa alle 500 Stunden gewechselt wird, K Nate HV getestet wurde und bewiesen hat, dass es um ein Vielfaches länger hält – somit zeugt das Produkt von branchenführender Leistung. Ein hohes Schmierintervall reduziert außerdem Ausfallzeiten und erspart den Technikern Arbeitszeit.

Eine neue Herangehensweise

Da der globale Pelletmarkt und Alternativenergie mögliche Ersatzprodukte bieten, werden die Anforderungen an Industrieanlagen nur noch stärker werden. Bei der Berechnung von Betriebs- und Wartungskosten sollten Techniker und Facility-Manager genauestens auf die Eigenschaften des gewählten Schmierfetts achten.